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Compilation “Escape” (DEGEM #14) veröffentlicht

degem_cd_14_cover_beta4-150Ab sofort ist bei editiondegem.de (in Kooperation mit Auf Abwegen) die aktuelle CD (#14) der DEGEM (deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik) mit dem Titel “Escape” zu bekommen.

Die folgenden Künstler*innen sind auf der CD vertreten:

01 Simon Vincent – …Falling Man, Rising Woman…: Conclusion
02 Paul Hauptmeier & Martin Recker – Another Shore (short version)
03 Julia Mihály – cozy new gastfeindlichkeit
04 Kai Niggemann – Interrupture
05 Inge Morgenroth – Nachtgestalten
06 Mehran Sherkat Naderi – Ich trenne mich von mir
07 Kirsten Reese – Jugendvollzugsanstalt
08 Sabine Schäfer – escape, part I
09 STROM – Umschaltplan
10 Claudia Robles-Angel – Departure
11 Johannes S. Sistermanns – Raum_aufgeben_1
12 Arsalan Abedian – “\a”
13 Felix Leuschner – iScape
14 Nikolaus Heyduck – Sine Wave Peaks
15 Hiromi Ishii – Shinra

ich freue mich über Feedback zu der CD und meinem enthaltenen Titel “Interrupture”.

Die CD wurde kuratiert von Monika Golla.

 

DEGEM CD 13 “Grenzen”

cd-13_grenzen

Grenze  – sie kann den Rand eines Raums bezeichnen, sie kann eine Trennlinie sein oder eine Trennfläche. Grenzen zwischen Menschen, Nationen, Staaten, Gedanken, Traditionen, Landstrichen, Kulturen. Eine Abgrenzung von außen und innen. Eine Begrenzung des Eigenen oder die Grenze zum Anderen. Grenzen können durchschritten, übertreten, aufgebrochen, überwunden, ignoriert oder verschoben werden. Genauso kann eine Grenze schier unüberwindbar sein.

Grenzen – eines der zentralen Themen unserer Zeit. Wurden die Grenzen an vielen Stellen Europas auch längst abgebaut, sind die Ränder des Kontinents in den vergangenen Monaten für viele zur tödlichen Grenze geworden. Religionen und Kulturen werden als Grenzen wahrgenommen. Die Beschäftigung mit der aktuellen politischen Lage, motivierte mich für diese Ausgabe der DEGEM-CD das Oberthema Grenzen zu wählen.

Grenzen – In der Interpretation des Themas sollten die Komponist/-innen völlig frei sein. Auf diese Weise wurden 10 hochwertige, neue Stücke geschrieben, die sich auf eine vielfältige, experimentelle und sehr differenzierte Weise mit Grenzen auseinander setzen.

Kurator: Florian Hartlieb

Gesamtspielzeit 64:32 min.

[01] Golla & Heyduck:
luftraumgrenzenlos
[08:00]

[02] Arsalan Abedian:
Cstück Nr.2
[05:04]

[03] Hanns Holger Rutz:
Grenzwerte
[06:30]

[04] Gerald Fiebig:
Cross Talk
[07:29]

[05] Marc Behrens:
To Break an Elephant’s Leg
[05:00]

[06] Peter Eisold:
Borderline Syndrom
[07:11]

[07] Brian Smith:
Interstitial Flux
[06:11]

[08] Denise Ritter:
Hölleneingang a, b, c bis z (radio edit)
[09:28]

[09] Kai Niggemann:
Electric Canopy
[04:24]

[10] CLUBbleu:
charsiewbao
[04:57]

NÆCHTS (2013) – UA

Am Samstag dem 12.10.13 präsentiere ich auf dem Konzert (öffentlich, Eintritt frei) bei der Mitgliederversammlung der DEGEM in Hannover (Kammermusiksaal der Musikhochschule, Plathnerstraße 35) mein Stück “NÆCHTS”:

Næchts ist eine Komposition aus Fieldrecordings und den hörbar gemachten Jagd-, Balz- und Navigationslauten von Fledermäusen. Nächtliche Aufnahmen aus Deutschland, Ungarn und Italien bilden die Grundlage des Stücks. Die Aufnahmen entstanden gleichzeitig, d.h. die normalerweise unhörbaren Fledermaussounds und die Soundscapes gehören untrennbar zusammen. Næchts vermittelt einen Eindruck von einer normalerweise verborgenen und unhörbaren nächtlichen Parallelwelt, die uns umgibt, derer wir uns aber meist nicht bewusst sind. Die unterschiedlichen Orte an denen die Sounds entstanden, werden mit Klängen aus einem Modularsynthesizer verbunden.