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Yeah. It’s a message to you. Meaning in Noise.

 

Am kommenden Freitag, 01.06.2018 spielt Meine Wunschdomain (www.meinewunschdomain.com), Julia Nietzsche und Knut Schultz auf dem Wiener aNOther Festival.

Ihre Arbeit “Yeah. It’s a message to you. MEANING IN  NOISE” featuret meine Klanginstallation “Meaning in Noise”. Diesmal orakelt das Orakel 40 Minuten lang mit dem gesamten Publikum!

Das Programm beginnt ab beiden Tagen um 19:00 Uhr und hat eine Menge spannender Produktionen und Beiträge. Wir freuen uns sehr über die Einladung und darauf, möglichst viel von dem Festival auch als Besucher*innen wahrzunehmen.

Adresse und alle Künstler*innen in barrierefrei nach dem Sprung.

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“Die Zofen”-Projekt (Jean Genet) von Fabrisan: Kurzfilm mit Soundtrack von Kai Niggemann

Beschreibung: Experimenteller Film 3:10 min.

Team: Anton Töws ,Tamas Dobos, Fabian Holtz, Kai Niggemann, Viktoria Szabo, Gergely Fogarasi, Luca Toth

Das experimentelle Projekt interpretiert das Stück „Die Zofen“
des Dramatikers Jean Genet. Die Tragödie handelt von den Hausmädchen
Solange und Claire, die aufwändige sadomasochistische Rituale konstruieren
wenn ihre Herrin (die Madame) weg ist. Um sich aus den herabwürdigen und
boshaften Fängen der Madame zu befreien versuchen die beiden Zofen,
sie zu vergiften.

Die signifikanten Schlüsselszenen der Erzählung wurden im Cinemagraph Stil
inszeniert. Um den makaberen Ton der Inszenierung zu unterstreichen wurde sich
für eine Low-Key-Beleuchtung entschieden, welche durch die Barocker Malerei
inspiriert wurde.

Diese Ausleuchtung gab den Figuren einen epochalen und gleichsam theatralischen
Ausdruck. Die Dramaturgie der Kamera und das Sounddesign entfachen zusätzlich
das gewünschte Unbehagen und transportieren damit die Atmosphäre der Tragödie.

 

Jean Genet – The Maids

Solange and Claire are two housemaids who construct
elaborate sadomasochistic rituals when their mistress
(Madame) is away. The focus of their role-playing is the
murder of Madame and they take turns portraying both
sides of the power divide. Their deliberate pace and devotion
to detail guarantees that they always fail to actualize
their fantasies by ceremoniously „killing“ Madame at the
ritual‘s dénouement.

Cast: Xenia Töws (Solange), Julia Maria – Eiben (Claire),
Karin Puntzer (Madame)

Crew
Anton Töws – Producer, Director, Editor
Tamas Dobos – D.O.P
Fabian Holtz – VFX
Kai Niggemann – Music
Viktoria Szabo – Production Assistant
Gergely Fogarasi – Set Assistant
Luca Toth – Makeup

Fabrisan

TUMA-Kassetten Review von “Ein Abend am Modularen Synthesizer”

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Das Blog TUMA-Kassetten (Deutsch & English) hat einen Review über das Ana Ott Tape “Ein Abend am Modularen Synthesizer” (split von Nils Quak und mir) geschrieben, den ich erst jetzt entdeckt habe. Vielen Dank für die wunderbare Kritik!

 

Kai Niggemann und Nils Quak – Ein Abend am modularen Synthesizer

Die heutige Review ist eine Preview, denn die neue Kassette auf Ana Ott erscheint erst in ungefähr 10 Tagen. Die Mühlheimer waren aber so freundlich mir vorab ein Exemplar zu schicken – vielen Dank dafür! Ging das letzte Tape eher in die Richtung Krautrock und Shoegaze, so ist diesmal die Ausrichtung eindeutig elektronisch, aber auch hier scheint ein gewisser krautiger Ansatz durch. Wie beim letzten mal handelt es sich um einen Live Mitschnitt, allerdings nicht um ein Konzert im klassischen Sinne: Kai Niggemann und Nils Quak präsentieren jeweils ihre eigene Herangehensweise an modulare Synthese vor dem Publikum des Makroscopes.

Seite A: Kai Niggemann
Starten wir das Tape also mit Kai Niggemann und einem Arp Pattern, das sich bereits nach kurzer Zeit anfängt zu verändern, zu verschieben und damit neue rhythmische Figuren erzeugt. Mir gefällt das Tempo, in dem hier gearbeitet wird. Der Sound selbst ist relativ „frontal“ und Niggemann bringt die Veränderungen genau in dem Moment bevor es einem zu stressig wird. Eigentlich passiert die ganze Zeit etwas. Er spielt mit verschiedenen Emotionen, die er in seinem Publikum erzeugt. Ruhe und Stressmomente wechseln sich im Laufe der Performance ab. Die Rhythmik bleibt immer ähnlich und bildet somit einen roten Faden hindurch. Später gibt es noch einen Teil mit Sounds, der auf mich wie ein Klagelied unbekannter Wesen wirkt. Den Part finde ich etwas anstrengend, aber auch hier passt das Timing und dieser wird rechtzeitig von einem ruhigeren Drone abgelöst. Der Rest seines Sets verläuft dann reduzierter und subtiler. Eine Reise durch alle möglichen Stimmungen.

Seite B: Nils Quak
Die Herangehensweise von Nils Quak ist deutlich eine andere: Es beginnt mit einem langen Drone Pattern, das zuerst eher zurückhaltend moduliert wird. Die Sounds beginnen auseinander zu driften, ein LFO bringt Bewegung hinein. Hinzu kommen weitere Sounds, die mit LFOs moduliert und gegeneinander geschickt werden. Teilweise erinnert es an Sirenen und Fluggeräte. Die Änderungen sind viel subtiler. Ab etwa der Hälfte weicht das bisherige Pattern einem cineastischeren mit einem basslastigeren Grundsound und geisterhaften sweeps. Zum Ende hin wird es wieder etwas ruhiger. Insgesamt ist diese Performance langsamer, flächiger und homogener.

Das Tape hat eine leichte Betonung auf den Höhenanteil, wodurch das Eigenrauschen zwar hörbarer wird, aber dafür der Klang der verwendeten Sounds präziser wird. Die richtige Wahl hier, denn eine Bassbetonung hätte nicht viel gebracht. Die Aufmachung gefällt mir sehr gut. Ana Ott hat immer wieder interessante  Ideen und schafft es richtige Sammlerobjekte zu schaffen. Dieses mal ist die Kassette durchsichtig und einseitig mit Infos bedruckt, das Cover allerdings ist eine bedruckte Folie. Hält man also das Tape im Case gegen das Licht, so scheint es hindurch. Das Artwork kommt von Gabriele Klages.

Dieses Tape geht eindeutig in den Bereich der Klangkunst / experimenteller Musik. Entsprechend wird es von verschiedenen Leuten unterschiedlich aufgenommen werden. Spannend ist es allemal. Ich bevorzuge die A-Seite, da die Performance Kai Niggemanns m.E. etwas fordernder ist.
Link: https://anaott.bandcamp.com/album/ein-abend-am-modularen-synthesizer

 

(English after the jump)
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Mit “Meaning in Noise” – Meine Wunschdomain auf der FIDENA (Bochum)

 

Die Fantastische Orakel-Agentur “Meine Wunschdomain” featurt meine Klanginstallation “Meaning in Noise” in ihrer neuesten Orakelperformance “YEAH, IT’S A MESSAGE TO YOU: MEANING IN NOISE”. Zwei bis drei Personen klettern mit der Wunschdomain in ein Zelt und lauschen in ihre eigene Zukunft. Anmeldung unbedingt erforderlich, es wird immer sehr knapp mit den Plätzen.

Das nächste Mal im Rahmen der FIDENA in Bochum:

Meine Wunschdomain (DE)
Yeah, it’s a message to you: MEANING IN NOISE.
Feat. Soundartist Kai Niggemann

Donnerstag, 10. Mai, 18:30-21:30 Uhr
Mittwoch, 16. Mai, 18:30-21:30 Uhr

Festivalzentrum | Rotunde

Pro Session können 2-3 Personen teilnehmen, Dauer: 30 Minuten

Eintritt frei | Anmeldung unter karten@fidena.de

Die neueste Orakel-Performance hilft den Gästen, persönliche Nachrichten aus der Zukunft zu empfangen – und ihre Visionen weiterzuleiten. Auf diese Weise finden sich Antworten auf die Frage, was wir jetzt konkret für eine lebenswerte Welt tun können. Aktives Abwarten – und Tee trinken. Enjoy!

Von und mit: Julia Nietzsche und Knut Schulzz
www.meinewunschdomain.com

Foto: ecce_Sebastian Becker

Buchla 200e live @ Superbooth, FEZ, Berlin 04.05.18

Am 04.05.18  spiele ich in Berlin auf der Superbooth, der weltgrößten Zusammenkunft, Messe, Festival und Creative-exchange über (Modular-) Synthesizer. Natürlich spiele ich dort auf meiner Buchla 200e Electric Music Box.

Ich spiele um 17:30-18:20 draußen auf der sehr schönen Seebühne und werde Vinyl-Schallplatten von Heart Murmur dabei haben.

Shout outs to the other Künstler*innen die auf der Superbooth spielen: GusGus, Die Angel (Schneider TM und Ilpo Väisänen von Pan Sonic), Steve H (auch mit Buchla 200e), An On Bast, Andrew Huang, Joker Nies, Max Loderbauer (mit NSI), Carolina Eyck, Islaja, Thomas Rehnert and many many more!

Außerdem zum ersten Mal auf der Superbooth: Buchla, USA!

Mehr Infos: https://www.superbooth.com

Review von HEART MURMUR in der TRUST

 

Trust reviewt HEART MURMUR. Read and judge for yourself:

KAI NIGGEMANN – Heart Murmur 10” EP

Diese 10” EP besticht zunächst durch eine formidable Verpackungsgestaltung, bei der selbst die PVC-Außenhülle aufwendig bedruckt wurde.

Kai Niggemann selbst wiederum ist ein deutscher Komponist, Produzent und Sounddesigner, der Mitglied des Projekts Resonator, Komponist und Performer für das European Bridges Ensemble sowie Musiker in der Kraut-Jazz-Kapelle The Dorf ist.

Als Solokünstler macht er hier sehr atmosphärische, elektronische und maximal sperrige Musik für Plattenladenbesitzer.

Also diese Sorte Musik eben, wie sie Uli Rehberg, a.k.a. Ditterich von Euler-Donnersperg immer im Unterm Durchschnitt in Hamburg, dem legendärsten Plattenladen der Hansestadt, laufen ließ, wenn er den Laden mal wieder schnell leer bekommen wollte, weil er übellaunig mehr als zwei Kunden im Laden als zu anmaßend empfand.
(christian)

Kalakuta Soul Records/WAF80music

Das Schaurige Haus bei Spielarten, Wiederaufnahmen und Gastspiele

2018 wird es noch einige Vorstellungen vom Schaurigen Haus geben, dem Kinderstück für 10+jährige vom Münsteraner echtzeit-theater, bei dem ich live Musik mache.

Die nächsten Termine stehen in der Seitenleiste, da wir zum Spielarten-Festival eingeladen sind, wird es im Herbst noch eine Tour in NRW geben.

Außerdem gibt es im Mai eine Wiederaufnahme in Münster.

Berlin: Basic Electricity #26: Max Loderbauer & Kai Niggemann

We’re very happy to welcome Max Loderbauer back to Basic Electricity for an improvisation on a Buchla modular system. Max Loderbauer currently plays his 200e live in the electro-acoustic trio Ambiq and with his long-time collaborators Moritz von Oswald and Ricardo Villalobos.

Kai Niggemann (Paradeiser Productions) creates ‘poetically abstract’ music, also with the help of a Buchla 200e. At his Basic Electricity debut, Kai Niggemann presents his recently released recording, Heart Murmur, using the Buchla’s ‘Source of Uncertainty’ as a partner for improvisation.

Two musicians improvising on two Buchlas in a fantastic sounding room – there’s much to look forward to on Friday, March 2nd when Max Loderbauer and Kai Niggemann play Basic Electricity #26 at König Otto in Neukölln – we hope to see you there!

VENUE

BE#26, Friday, 2.3.18 @ König Otto
Am Sudhaus 3, 12053 Berlin Neukölln
U7 Rathaus Neukölln or U8 Boddinstr.

Facebook Event is here.

TIMES

Tickets 10€. Doors at 20:00, music starts 21:00
Seating is limited to 50, so please come on time.
The bar will be open for drinks and sandwiches.