BPS – Ausstellungseröffnung mit Sabine Huzikiewiz 02.02.2010BPS – opening of exhibition by Sabine Huzikiewiz 02.02.2010

Am Dienstag, 02.02.2010 um 18:00 Uhr eröffnet Professor Daniele Buetti die Ausstellung BPS, die Sabine Huzikiewiz und ich zusammen im Wewerka-Pavillon am Aasee vom 03. Februar bis 06. April in Münster

Tuesday, February 2nd at 6:00 PM professor Daniele Buetti of the Academy of Arts in Münster will open the exhibition BPS created by Sabine Huzikiewiz and me. It will be presented at the Wewerka-pavillon (close to the lake Aa) from February 03rd untilausstellen.

Eröffnung: Dienstag, 2. Februar 2010, 18:00

Ausstellung: 03. Februar – 06. April 2010, Besichtigung rund um die Uhr

Der Wewerka Pavillon wird der Länge nach in zwei Bereiche geteilt. Der eine ist 1/3, der andere 2/3 groß. Der größere der beiden Bereiche bildet einen u-förmigen Raum. Außenstehend blickt man in diesen zwei Meter hohen Raum mit abgerundeten Ecken und Kanten hinein, auf dem keine eigene Decke lastet und der von Neonröhren beleuchtet wird.

Auf der anderen Seite des Pavillons, zwischen Querwand und Glaswand, steht ein Quader, an dessen Unterseite Lampen befestigt sind. Ein diffuser Klang breitet sich von ihm aus: Dumpfe Laute im niedrigen Frequenzbereich konterkarieren solche im höheren Bereich. Der Ton entstand in Zusammenarbeit mit Kai Niggemann.

Der Blick in den Raum mit minimal abgerundeten Ecken und Kanten erinnert an eine architektonische Modellsituation. Denkt man dieses Modell weiter, stößt man instinktiv an die „Nicht-Räume“ eines James Turrel oder eines Dan Flavin, an deren Verschleierungstechniken und Täuschungstricks. Indes, Sabine Huzikiewiz’ Interesse ist sachlich-konstruktiv. Sie konzentriert sich auf den Entwurf, die Struktur und Anordnung.

Der Blick von anderem Ende des Pavillons führt zum Quader, der in sich geschlossen, undurchdringbar ist. Knapp in der Form und doch so wortreich durch seinen Stellenwert als Modell und Inbegriff künstlerisch-architektonischen Gestaltens.

Sabine Huzikiewiz sieht im Wewerka Pavillon eine Reminiszenz an die Utopien der Moderne: Ein aus Glas und Stahl gebautes Monument, pausenlos hin und her schwingend zwischen Funktionalität und Repräsentation. Es ist diese Inkongruenz, diese Leerstelle, die sie mit der Arbeit BPS auskundschaftet: Modellhaft werden hier die Parameter Licht, Raum, Objekt und Raum angeordnet, zu einer Architektur/Skulptur, die die Sinne ganz in Anspruch nimmt.

Und doch, Sabine Huzikiewiz will nicht irreführen. Ihre Absicht ist nicht die Blendung, nicht die Überwältigung des Betrachters. Ihr Ansatz ist dekonstruktiv, analytisch. Sie sucht nach Möglichkeiten, die Produktionsbedingungen offen zu legen und sie gleichzeitig als dem Werk innewohnend zu erfassen. Das Resultat ist ein äußerst konzentriertes und eigenwilliges Drama um Be- und Entgrenzung, um Zugang und Abschirmung.

Veranstaltungsort : Wewerka Pavillon, Kardinal-von-Galen-Ring / Annette-Allee / Aasee-Uferweg

Mehr Infos: http://wewerka-pavillon.de April 6th.

Opening: Tuesday, February 2nd 2010, 6:00 PM

Exhibition: Feb 03rd-April 06 2010, open 24/7

(Google translation, manually reshaped, follows):

Der Wewerka Pavillon wird der Länge nach in zwei Bereiche geteilt. Der eine ist 1/3, der andere 2/3 groß. Der größere der beiden Bereiche bildet einen u-förmigen Raum. Außenstehend blickt man in diesen zwei Meter hohen Raum mit abgerundeten Ecken und Kanten hinein, auf dem keine eigene Decke lastet und der von Neonröhren beleuchtet wird.

The Wewerka pavilion is divided into two sections. One is 1/3, the other 2/3 of the original size.
The larger of the two spheres forms a U-shaped space. From the outside it looks like a two meters
high space inside with rounded corners and edges, which is being impacted by the ceiling and no separate
Neon is illuminated.

Auf der anderen Seite des Pavillons, zwischen Querwand und Glaswand, steht ein Quader, an dessen Unterseite Lampen befestigt sind. Ein diffuser Klang breitet sich von ihm aus: Dumpfe Laute im niedrigen Frequenzbereich konterkarieren solche im höheren Bereich. Der Ton entstand in Zusammenarbeit mit Kai Niggemann.

On the other side of the pavilion, between the bulkhead and glass wall, is a cuboid, at the bottom
Lamps are fitted. A diffuse sound spreads out from him: Muffled sounds in the low
Frequency counter to those in the higher range. The sound was created in collaboration with Kai
Librarians.

Der Blick in den Raum mit minimal abgerundeten Ecken und Kanten erinnert an eine architektonische Modellsituation. Denkt man dieses Modell weiter, stößt man instinktiv an die „Nicht-Räume“ eines James Turrel oder eines Dan Flavin, an deren Verschleierungstechniken und Täuschungstricks. Indes, Sabine Huzikiewiz’ Interesse ist sachlich-konstruktiv. Sie konzentriert sich auf den Entwurf, die Struktur und Anordnung.
The view into the room with minimal rounded corners and edges reminiscent of an architectural
Model situation. If we continue this model, we come instinctively to the “non-spaces’ of James
Turrel, or a Dan Flavin, whose masking and illusion tricks. Meanwhile, Sabine
Huzikiewiz ‘interest is objective-constructive. It focuses on the design, structure and
Arrangement.

Der Blick von anderem Ende des Pavillons führt zum Quader, der in sich geschlossen, undurchdringbar ist. Knapp in der Form und doch so wortreich durch seinen Stellenwert als Modell und Inbegriff künstlerisch-architektonischen Gestaltens.

The view from the other end of the pavilion leading to the Blocks, which closed in itself, is impenetrable.
Almost in the manner and yet so eloquently through his artistic importance as a model and embodiment –
architectural design.

Sabine Huzikiewiz sieht im Wewerka Pavillon eine Reminiszenz an die Utopien der Moderne: Ein aus Glas und Stahl gebautes Monument, pausenlos hin und her schwingend zwischen Funktionalität und Repräsentation. Es ist diese Inkongruenz, diese Leerstelle, die sie mit der Arbeit BPS auskundschaftet: Modellhaft werden hier die Parameter Licht, Raum, Objekt und Raum angeordnet, zu einer Architektur/Skulptur, die die Sinne ganz in Anspruch nimmt.
Sabine Huzikiewiz sees in Wewerka pavilion reminiscent of the utopia of modernity: a glass-and –
Steel-built monument, constantly swinging back and forth between functionality and representation. It
this incongruity, this lacuna, they are scouting job with the BPS: Model detention here
arranged the parameters of light, space, object and space, an architecture / sculpture, which the very meaning
Claim increases.

And yet, Sabine Huzikiewiz is not trying to mislead. Her intention is not to dazzle, not to

overwhelm the viewer. Her approach is deconstructive, analytical. She is looking for ways to
disclose the production conditions and to show at the same time their being innate to the work.
The result is a highly focused and idiosyncratic drama about boundaries, about access and
shielding.

Veranstaltungsort : Wewerka Pavillon, Kardinal-von-Galen-Ring / Annette-Allee / Aasee-Uferweg

Mehr Infos: http://wewerka-pavillon.de

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