Komponist, Songwriter & Produzent

Der Idiot von Fjodor Dostojewski

23.01.2007 von canine

Img 7865
Der Idiot von Fjodor Dostojewski
Regie: Andre Sebastian
Städt. Bühnen Münster

“Aufregende und packende Bühnenbearbeitung nach Dostojewskij” (Westfälische Nachrichten)

weiterlesen

Tags: , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Das Leben der Bohá¨me von Henri Murger

23.01.2007 von canine

Img 1438
Das Leben der Bohá¨me
Deutsche Erstaufführung nach dem Film von Aki Kaurismäki
Theater im Pumpenhaus, Münster

Nach dem Roman von Henri Murger, aus dem Finnischen von Angela Plöger.
Eine Produktion von Herz und Mund (Münster) und Zuckerhut (Berlin).

Das Stück
„Herz und Mund“ bringt wieder einen Film auf die Bühne. Nach den erfolgreichen GLORREICHEN SIEBEN jetzt DAS LEBEN DER BOHáˆME:

Hunger. Kälte. Einsamkeit. Drei Künstler behaupten sich mit großem Einfallsreichtum in einem System, in dem Geld alles ist. Sie werden arbeitslos, sie verlieren ihre Wohnung, sie verlieren ihre Liebe. Aber eines verlieren sie nie: Ihre Würde. Sie sind stolze Stehaufmännchen, die an dem festhalten, woran sie glauben. In schlechten Zeiten teilen sie Hunger und Wohnung miteinander. Hat einer Geld, wird es gemeinsam in unglaublicher Maßlosigkeit wieder ausgegeben. Essen. Wärme. Liebe. So mündet der kurze, verschwenderische Frühling ohne einen Sommer sofort in den Herbst. Das komplette Mobiliar inklusive der Jugendgedichte ist schnell verheizt und die frierende Geliebte verloren: „Ich kann nicht so weiterleben… Immer ohne Geld, ich kann nicht atmen. Ich habe das Gefühl, ich ersticke.“ – „Ich mache das Fenster auf.“

Im LEBEN DER BOHáˆME geht es in erster Linie um die Kunst des Lebens, des áœberlebens. Im Mittelpunkt steht nicht der Künstler, sondern der Mensch, der dazu neigt, wenig Geld zu haben. Und dazu würden sich nach Selbstauskunft vermutlich die meisten zählen. Kaurismäkis Helden unterwandern mit ungeheurer Kreativität und nicht ohne Komik die unbarmherzige Wirklichkeit. Sie weigern sich hartnäckig, mit dem Elend zu kollaborieren.

Mitwirkende:
Harald Redmer,
Philipp Sebastian,
Susanne Burkhard,
Markus Frank,
Hendrik Pape,
Cornelia Kupferschmid
Regie Andre Sebastian
Ausstattung Sonja M. Welp
Musik Kai Niggemann
Dramaturgie Barbara Kastner
Regieassistenz Britta Hollmann
Technische Leitung Volker Sippel

Theater im Pumpenhaus Münster
Gartenstr. 123
Karten: 0251-233443
Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, die Kunststiftung NRW

Presse

Das Leben der Bohá¨me erhielt von der Presse durchweg gute Kritiken:

TAZ: “Improvisation und Illusion sind die Grundlagen der gelungenen Inszenierung. .” (Gesamter Artikel)

Westfälische Nachrichten: “Eine erfrischende Brise – nicht nur für das hervorragend aufgelegte Ensemble um Regisseur André Sebastian, sondern auch fürs Publikum, das durch anhaltenden Applaus die Luft in Bewegung setzte” (Gesamter Artikel)

Münstersche Zeitung: “eine grandiose Premiere … Die Produktion zeichnet sich durch kluge Regie und viel Liebe zum Detail aus” (Gesamter Artikel)

“Das Leben der Bohá¨me” Kritik von Marcus Termeer (TAZ, 04.02.06)
Elend des Seins
Das freie Theater “Herz und Mund” bringt eine Adaption von Kaurismäkis “Leben der Bohá¨me” auf die Bühne des Münsteraner Pumpenhauses

AUS MáœNSTER
MARCUS TERMEER
Die Zeiten werden härter. Auch die gebildeten Mittelschichten sind von Verarmung bedroht, zur Zwangskreativität genötigt. Das freie Theater “Herz und Mund” aus Münster und Berlin reagiert auf die Frage nach der Kunst des (áœber-)Lebens ohne Geld in einer Geld geprägten Gesellschaft. Nach “Die glorreichen Sieben” ist Aki Kaurismäkis “Leben der Bohá¨me” der zweite Film, den es auf die Bühne des Münsteraner Pumpenhauses bringt.

Ursprünglich ein Roman des Parisers Henry Murger (1822-1861), wurde der Stoff bekannt in der zuckrigen Opernversion Giacomo Puccinis. 1992 hat ihn Kaurismäki verfilmt. Seine Helden sind ständige Verlierer mit Würde, “Stehaufmännchen”, die sich lakonisch weigern, Elend wie Anpassung zu akzeptieren. Das bleibt in der Inszenierung zwar erhalten, aber mit sehr eigenen Mitteln: Drei Künstler, der Schriftsteller Marcel (Markus Frank), der Musiker Schaunard (Hendrik Pape) und der illegal eingewanderte albanische Maler Rodolfo (Philipp Sebastian) kämpfen solidarisch gegen Hunger, Kälte und Ignoranz. Ihre Gegenspieler sind die Repräsentanten des Wohlstands: Hausbesitzer, Ferrari-Fahrer, Polizist, Arzt (alle Harald Redmer). Die Künstler leben in ständiger Armut. áœberraschend verdientes Geld wird umgehend verjubelt. Sie verlieren Wohnungen, alle ihre Möbel, Jobs. Und Marcel und Rodolfo verlieren schließlich ihre Freundinnen Musette (Cornelia Kupferschmid) und Mimi (Susanne Burkhard), die das improvisierte Leben voller Illusionen nicht mehr ertragen.

Improvisation und Illusion sind auch die Grundlagen der gelungenen Inszenierung. Feste Strukturen von Räumen und Personen gibt es nicht. Sie wechseln ständig, entstehen jeweils aus dem Kontext. So wird allerlei auf der Bühne verteiltes Mobiliar jeweils zu Wohnungen, Bars, einer Disco, einem Polizeirevier, einem Stadtpark, einem Auto. Die DarstellerInnen “verwandeln” sich immer wieder in eine Art ErzählerInnen, die Kaurismäkis Regie-Anweisungen vortragen und so den Fortgang der Handlung schildern.

Die Realitäten durchdringen sich. Das Ganze ist ein Spiel mit der Illusion und dabei gleichzeitig völlig offen. Es fordert die Phantasie des Publikums und bricht sie immer wieder. Und es reflektiert zugleich das Bohá¨me- Klischee, spätestens, wenn das Stück kurzfristig in eine angemessen alberne Version der Puccini-Oper verfällt.

Heute und Morgen, 20:00 Uhr
Infos: 0251-233443

taz NRW (4.2.2006)

Es gibt nur Wein zum Mittagessen
Theater: “Bohá¨me” im Pumpenhaus

Münster. Ein schöneres Bühnenbild sieht man selten. Sofas, ein Bistrotisch, eine Parkbank, eine Laterne, eine Musikbox und ein Klavier markieren verschiedene Schauplätze. Zwar atmet alles den Geruch von Sperrmüll, aber hier wird das Leben der Bohá¨me verhandelt. Ist Geld da, verschwendet man es mit Bravour. Fehlt es, muss man sich nach der Decke strecken. Eine Flasche Rotwein, in Würde genossen, kann ein Mittagessen ersetzen.

Kunst und Liebe

Marcel (Markus Frank) Schaunard (Hendrik Pape) und Rodolfo (Philipp Sebastian) sind Künstler. Wenn sie nicht gerade malen oder dichten, lieben sie Mimi (Susanne Burkhard) und Musette (Cornelia Kupferschmid) — bis eine von ihnen wegläuft und die andere stirbt. Die Geschichte ist hinlänglich bekannt, aus dem Roman von Henri Murger, aus Giacomo Puccinis Oper “La Bohá¨me” oder aus Aki Kauriskmäkis Film “Das Leben der Bohá¨me”.

An eben diesem Film orientierte sich Regisseur Andre Sebastian in seiner Inszenierung die in Münsters Pumpenhaus eine grandiose Premiere feierte. Die Koproduktion der Theatergruppen “Herz und Mund” (Münster) und “Zuckerhut” (Berlin) zeichnet sich durch kluge Regie und viel Liebe zum Detail aus. Das Ensemble lotet unterschiedliche Stimmungen aus, und Erzähler Harald Redmer übernimmt diverse Nebenrollen.

Faszinierend ist vor allem die unbeschwerte Art, mit der die Darsteller Glanz in die ärmliche Pariser Mansardenwelt bringen. Trotz deutlich ironischer Untertöne sind Akteure am Werk, die sich mit ihren Rollen identifizieren. Damit setzen sie der rationalen Bürgerwelt eine zwar romantische aber auch durchaus nachvollziehbare Alternative entgegen, der auch das traurige Ende nichts anhaben kann.

Helmut Jasny (MZ 03.02.2006)

Seminar für Lebeleute
Die Bohéme erobert das Pumpenhaus

Wohlig konnten sich doppelt verdienende Kreuzviertelbewohner abgrenzen – im entspannten Bewusstsein materieller áœberlegenheit gegenüber den Bedürftigkeiten im Leben der Pariser Bohá¨me. Gar knapp geht es im Leben der Bohá¨miens Marcel, Schaunard und Rodolfo zu: Unerfreuliche Alltagsnervereien wie Inkasso orientierte Vermieter, dysfunktionale Heizungen und steinharte Baguettes hindern die drei verkannten Künstlergenies an der praktischen Umsetzung ihrer vor Genialität strotzenden Ideen.
Hinzu kommen noch garstige Verleger, die sich unverständlicherweise nicht begeistert auf das in unzähligen rotweinschweren Nächten fertiggestellte Erstlingswerk‚ “Der Rächer – ein Drama in 21 Akten“ stürzen.

Dementsprechend ist die Staffage der Bühne: Von altersschwach bis halbantik steht dort alles, was nach sans le sous, der Pariser Variante von HartzIV, aussieht: Das verstimmte Piano, das malade Chaiselongue als amouröses Begegnungszentrum, die wackeligen Stühle der Endlosdiskussionen, für die Legionen leerer Flaschen stummes Zeugnis ablegen – stilecht vor dem Hintergrund der historischem Industriearchitektur im Landhausstil.

Freude kommt auf, wenn noch Bares entdeckt wird, was der gemeinsamen Verschwendung entgangen ist. Noch größere Freude, wenn ein soignierter Kunstfreund aus der geldschweren haute bourgeoisie eines der Bilder im Stil des existenziellen Konstruktivismus erwirbt.

Dann erreichen die Projekte deliriale Höhenflüge: Die lang geplante Modezeitung des Titels ‚Die Schärpe der Iris“ kommt an den Start, wozu natürlich erstmal Arbeitsbesuche in Nachtclubs zwingend notwendig sind bis mal wieder alle vom Gelde befreit sind. Jedoch kein wirklich ernsthaftes Problem für den smarten Avantageur: Preisgünstig werden die Anbahnungsblumen vom Friedhof gemopst: ‚Montmatre im Mai – wir waren jung und frei!“

Und auch die Kalkulation des schwunghaften Gemäldehandels verläuft souverain: Verkauf für 200 – “500 haben allein die Farben gekostet!“ – “Francs oder Euro?!“ Solche Stressfragen versetzen niemanden in Wallung. In ebendiese geraten die Schauspieler in der Schlussszene: Von kryptischen Kräften getrieben räumen sie in rasender accélération die Bühne leer – das Ameublement verschwindet durch die Flügeltüren der Nebenräume. Der so entstandene eiskalte Luftzug ist ein gewolltes Stilmittel, mit der die Regie die Bohá¨me hinwegfegt.

Eine erfrischende Brise – nicht nur für das hervorragend aufgelegte Ensemble um Regisseur André Sebastian, sondern auch fürs Publikum, das durch anhaltenden Applaus die Luft in Bewegung setzte.
Christian Steinhagen (Westfälische Nachrichten 3.2.2006)

[tags]2006, Theater im Pumpenhaus, Herz und Mund, Zuckerhut, Filmadaption, Deutsche Erstaufführung[/tags]

Tags: , , , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Poe:lyphonie 2

23.01.2007 von canine

Poe2Flyer

Eine Musiktheaterinszenierung nach Edgar Allan Poes Text “M.S. Found in A Bottle”

Das Stück

Eine riesige Ozean-Maschine berauscht das Theater und nimmt das Publikum mit auf die Reise durch einen gigantischen Meeresstrudel – hinein in den Abgrund der Selbsterkenntnis: am Ende das unvermeidliche Zerschellen im Auge des Strudels. Edgar Allan Poes Text “M.S. Found in A Bottle”, Chaostheorie und Ozeanologie prallen im unverwechselbaren theatralen Klangkosmos von Ohrpilot aufeinander. Es ist ein Vexierspiel mit Sprache und Klängen, Ratio und Emotion, Realität und Traum, Leben und Tod. Eine poe-lyphone Komposition aus Sprache, Musik und Klang, in der uns Sprecher Christian Gaul mit auf die Reise in die Tiefen des Selbst nimmt.
Eine Ohrpilot Produktion, unterstützt vom Kulturamt der Stadt Münster und dem Fonds Darstellende Künste. In Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus.
uraufgeführt am 28-09-2005 im Theater im Pumpenhaus, Münster

Besetzung:
Regie, Komposition, Bühnenbild: Andreas Tiedemann, Christoph Jilo
Sprecher: Christian Gaul
Sprecherin (Zuspielung): Laura Ciesneros
Hörraum: Hans Salomon
Tonmeister: Kai Niggemann
Lichtdesign: Volker Sippel
Produktionsmanagement: Britta Waldmann
Presse/PR: Christa Farwick
Technische Leitung: Volker Sippel
Technik-Crew: Nils Möllers, Peter Pielich

[tags]Ohrpilot, Theater im Pumpenhaus, 2005, Uraufführung, [/tags]

Tags: , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

gullyRadio

23.01.2007 von canine

Gullyradio

Sounds aus dem Untergrund: das gullyRadio von Ohrpilot

Drei Tage und drei Nächte lang beschallen Tiedemann & Jilo von Ohrpilot Münsters Innenstadt von unten: im gesamten Zentrum der Stadt werden in der Kanalisation Lautsprecher installiert, die Münster mit einem untergründigen Soundtrack versorgen.

weiterlesen

Tags: , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Kleine Prinzen (nach A. Saint-Exupéry)

23.01.2007 von canine

Kleine Prinzen
Städt. Bühnen Münster
Theater Jugendclub

Regie: Francisco Medina
Musik: Kai Niggemann

[tags]Schauspiel, Jugendclub, Städtische Bühnen Münster, 2005[/tags]

Tags: , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Bungee Jumping von Jaan Tätte

23.01.2007 von canine

Pizzaman

Bungee Jumping oder die Geschichte vom Goldenen Fisch
von Jaan Tätte, aus dem Estnischen von Irja Grönholm.

Img 5837 Img 5643
Img 5756 Img 5463

Das Stück
Ein unmoralisches Angebot eröffnet der vereinsamt in einer Waldhütte lebende Osvald dem jungen Paar, Laura und Roland:

weiterlesen

Tags: , , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Jugend Schiller’t

23.01.2007 von canine

Pressebildimg 2757
Img 3355

Jugend schiller’t

Das Projekt

Ein Projekt des Schiller-Gymnsiums Münster in Zusammenarbeit mit den Städtischen Bühnen Münster.

weiterlesen

Tags: , , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Die Sieben Todsünden – Wollust

23.01.2007 von canine

Wollust An 544

Das Stück

ohrenSessel 07: Wollust
Verlangen und Begierde, erotische Phantasien und körperliche Verlockungen. Vom Zuhörer zum Voyeur ist es nur ein kleiner Schritt.

weiterlesen

Tags: , , , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Die Sieben Todsünden – Trägheit

23.01.2007 von canine

04Traegheit 300

Das Stück

Ohrensessel

Staatsreligion Trägheit.
Trägheit regiert die Welt.
Unsere Gesellschaft ohnehin.
Trägheit ist der Motor.
Trägheit ist das Prinzip.
Trägheit ist Aktions Gegenpol
Trägheit stabilisiert Systeme.
Trägheit lacht als Letzte.

weiterlesen

Tags: , , , , ,
Category: Musik für Theater | Keine Kommentare » | Share on Facebook

Die Glorreichen Sieben

22.01.2007 von canine

Glorreich
Die Glorreichen Sieben. v.l.n.r.: Britt (Kai Niggemann), Vin (Hendrik Pape), Lee (Christof Gebelhoff), Chris Adams (Ekkehard Freye), Chico (Cornelia Kupferschmid), Bernardo O’Reilley (Harald Redmer), Harry Luck (Oliver Dressel)

Die Glorreichen Sieben
Nach dem Western von
John Sturges
Herz und Mund Münster

Ist der Western tot oder verschafft ihm die Realität ein Update?

Das Stück
Der Kultwestern als Bühnenstück. Hier wie dort: Endlose Steppenlandschaften, ein einsamer Reiter im Sonnenunter-
gang, das Duell im Saloon und »selbstredend« wird der Böse am Ende besiegt.

Der Colt ist Gesetz. Männer verteidigen Ehre, Gerechtigkeit und Moral. Unsere Titelhelden, »Die Glorreichen Sieben«, kämpfen im Auftrag eines mexikanischen Dorfes. Der Feind: Der böseCalvera und dessen Bande, die denBauern ihre Ernte rauben.

Im Western ist die Welt gefährlich, aber man weiß genau, wer wo steht. Aber dann gibt es noch die anderen, die Bauern, um deren Anliegen es eigentlich gehen sollte. Sie stehen irgendwo da-
zwischen. Und sie merken, dass der Preis für die Freiheit sehr hoch sein kann. Doch Gunman Chris Adams hatte sie gewarnt: Habt ihr erst einmal mit dem Kämpfen angefangen, dann müsst ihr darauf gefasst sein, dass es so weitergeht. Das Blutvergießen wird so
lange dauern, bis die Ursache dafür verschwunden ist.

Regie Andre Sebastian
Ausstattung Svea Kossack
Musik Kai Niggemann
Dramaturgie Barbara Kastner
Regieassistenz: Katharina Felschen
Ausstattungsassistenz: Barbara Lenartz

Darsteller:
Ekkehard Freye – Chris Adams
Hendrik Pape – Vin
Harald Redmer – O’Reilly, Geschäftsmann
Oliver Dressel – Harry Luck
Cornelia Kupferschmid – Chico
Kai Niggemann – Britt
Christof Gebelhoff – Lee, Bestatter, Barkeeper, Filene
Gian-Philip Andreas – Calvera, Philipp
Philipp Sebastian – Hilario, Petra
Marcell Kaiser – Sotero, Puerto
Helmut Buntjer – Miguel, Rico
Wendelin Starcke-Brauer – Erzähler

Eine Produktion von Herz und Mund (Münster) und Zuckerhut (Berlin) in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus
Münster und dem Theater unterm Dach Berlin Unterstützer Kulturamt der Stadt Münster, dem Fonds Darstellende Künste, dem Bezirksamt Pankow von Berlin und der Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münster
Mit freundlicher Unterstützung von Jacobs + Schulz Berlin.

Die Aufgabe:
Das Experiment „Western auf der Bühne“sollte einen Soundtrack erhalten,der den Spätwestern (Sergio Leone bzw.Ennio Morricone)
zitiert und durch den Einsatz von gesampelten rhythmischen Geräuschen weiter modernisiert und einen Bezug zum
Heuteschafft.

Das sehr reduzierte Gitarren-Thema zieht sich mit Variationen durch das gesamte Stück, ergänzt durch Gesangseinlagen der Schauspieler auf der Bühne. Es unterlegt auch die Einspielungen des Sprechers (Wendelin Starcke-Brauer

[tags]Theater im Pumpenhaus Münster, Theater unterm Dach Berlin, Uraufführung, Western, 2004[/tags]

Tags: , , , ,
Category: Musik für Theater | 1 Kommentar » | Share on Facebook

« Frühere Artikel Spätere Artikel »