Testcard Kritik zu Ana Ott Tape mit Nils Quak

 

In der aktuellen Ausgabe der Testcard (Ausgabe #25 mit dem Titelthema “KRITIK”) schreibt Holger Adam:

Zum Schluss noch zwei Kassetten aus Duisburg. Dort sitzt das kleine Ana Ott Label und gibt sich alle Mühe, mit mutigen Veröffentlichungen nicht finanziell auf die Nase zu fallen. Zwei Tapes sind in jüngerer Vergangenheit erschienen, die neben der sehr guten Musik auch durch die hervorragende Gestaltung auffallen. Zum einen: FRANCE Live à l’Ottfest (Ana Ott), musikalisch die beste in Konserve erhältliche Live-Aufnahme des französischen Killer-Trios, das mit Bass, Schlagzeug und Hurdy-Gurdy alles in Grund und Boden spielt. Zum anderen: KAI NIGGEMANN / NILS QUAK Ein Abend am modularen Synthesizer (Ana Ott). Der Titel klingt nach Ohrensessel und Altherren-Hobby ? man sieht, in Duisburg hat man Humor. Musikalisch sind beide Seiten der Kassette sehr unterschiedlich. Niggemann am Buchla geht eher aufgeräumt zu Sache, Quak, mit Hang zum Chaos, gibt dem Zufall eine Chance und lässt auch Störgeräusche zu. So ein Synthesizer ist ja auch ein wildes Biest!

 

 

beim CAMP-Festival in Potsdam

…und noch ein CAMP. Diesmal aber das CAMP-International Festival for Visual Music, das dieses Jahr in Potsdam stattfindet, vom 06.-13.08.17. Daran werde ich als einer der deutschen Audio-Künstler*innen teilnehmen und freue mich auf den Austausch mit den anderen Teilnehmer*innen.

Während des Festivals finden einige öffentlich zugängliche Veranstaltungen statt, über die es hier mehr Informationen gibt: camp-festival.de

Das CAMP Festival ist ein temporäres, internationales und interdisziplinäres Projekt im Spannungsfeld von Konzeption und Produktion, von Diskurs und Präsentation. Die Themenfelder sind Medien- und Klangkunst, raumbezogene audiovisuelle Performances und interaktive Installationen.

Zum CAMP Festival 2017, das nach den Tagen gemeinsamen Arbeitens und Forschens seinen Höhepunkt in zwei Abenden öffentlicher Vorführungen und Präsentationen findet, werden Künstler und Künstlerinnen aus Tunesien, Litauen, Bulgarien, Finnland, Frankreich, der Türkei und der Schweiz eingeladen, um gemeinsam mit Künstlern aus Deutschland in kleinen Projektgruppen audiovisuelle Konzepte und Performances zu konzipieren und realisieren.

Mit:

A-li-ce  (Frankreich) | visuals
Arma Agharta
 (Litauen)| sound
Fried Dähn  (Deutschland) | sound
Stanislav Genadiev  (Bulgarien) | dance
Ayman Gharbi  (Tunesien) | visuals
Judith Huber  (Schweiz) | performance
Jan F. Kurth  (Deutschland) | sound
Max Lilja  (Finnland) | sound
Thomas Maos  (Deutschland) | sound
Yukao Nagemi  (Frankreich) | visuals
Kai Niggemann  (Deutschland) | sound
Jürgen Oschwald  (Deutschland) | performance
Tuna Pase  (Türkei)  | sound
Yoana Robova aka Halojo  (Bulgarien) | visuals
Stefanie Sixt  (Deutschland) | visuals
Violeta Vitanova  (Bulgarien) | dance

Sound&Musik-Workshop “Giving Love” beim Pottfiction Sommercamp

Ab dieser Woche gebe ich beim Pottfiction Sommercamp in Hamm einen Workshop zum Thema Sounddesign, Musik, Geräusch, Field-Recordings etc. Mit dem Thema des Pottfiction Jahres “Giving love/Liebe Geben” als Klammer.

Ein öffentliches Abschlussspektakel gibt es am 22.07.17 ab 18:00 Uhr im Helios-Theater in Hamm (direkt im Hammer Hauptbahnhof)

Mehr Infos hier: http://pottfiction.ruhr

26.05.17, 20:30 Buchla 200e solo Set als Opener für Golden Diskó Ship im Makroscope, Mülheim (Ruhr)

“Golden Diskó Ship zeigt, was Popmusik sein kann, wenn sie sich nicht an falsche Sicherheiten klammert. Ein wildes, organisches Klanggebiet voller Witz und Tiefe… In die vielfältigen Klangschichten aus Vogelgezwitscher, Gitarrenzupfen und elektronischen Effekten begibt man sich als Hörer wie in einen Zauberwald, in dem die Grenzen zwischen Natur und Maschinerie sich aufgelöst haben.” …sagt die Süddeutsche. Mehr Lobeshymnen (zb von Spex, A Closer Listen, taz, No Fear Of Pop und so weiter) können auf www.goldendiskoship.com nachgelesen werden. Dort finden sich auch viele Hör- und Sehproben.

Kai Niggemann kreiert eine poetisch-abstrakte, improvisierte Musik am Modular-Synthesizer. Er ist auf der Suche nach Timbres und rhythmischen Strukturen, die sich weit vom Diatonischen und four-to-the-floor entfernen und die aus vom Musiker musikalisch gewichteten Zufallsstrukturen entstehen.

Einlass 20 Uhr, Beginn 20.30.
Eintritt 5 Euro. Nur 5 Euro!

Menschmaschine (Paradeiser Productions) in Essen auf dem Kabinet Adapter Festival

am Samstag 22.04. um 19:00 Uhr (Eintritt 5-9 EUR) spielen wir unser Lecture Konzert “Menschmaschine” auf dem Kabinet <<>> Adapter Festival im Kubig 400 Glaspavillon im Grugapark in Essen.

Hier der Flyer mit allen Infos:

Kabinet-Adapter_Festival-2017

Das Kabinet <<>> Adapter Festival präsentiert künstlerische Arbeiten, bei denen visuelle mit akustischen Phänomenen verknüpft werden. Wie schon 2016 bietet der KUBIG400 den perfekten Raum für Experimente aller Art und eröffnet den Besucher*innen neue Erfahrungswelten. Konzept: Florian Walter

Continue reading

Buchla 200e solo live in Berlin

Am Freitag 21.04.17 spiele ich live mit der Buchla 200e Electric Music Box in Berlin-Kreuzberg. Es ist eine private Veranstaltung. Wer kommen möchte: bitte kontaktiert mich für eine Einladung, eventuell geht da was.

(vorher besuche ich natürlich die Superbooth!)

“Sound Canvas 2. Compilation of Sound Art, Minimal and Experimental Music” (Mikroton Digital 20, compilation) (updated)

Am 01. Mai erscheint die Compilation “Sound Canvas 2. Compilation of sound art, minimal and experimental music” auf dem Moskauer Label Mikroton Digital:

In 2008 I released the first part of Sound Canvas inviting such artists like Lawrence English, Sawako, Wouter van Veldhoven, Alva Noto, Frank Bretschneider, Alexei Borisov, Anton Nikkilä, Knut Aufermann, Frans de Waard, Heribert Friedl, Sascha Neudeck, Zenial, and myself to contribute a track. The first part dealt with sound art and minimal music and I was going to release a second part with improvised and noise music a bit later in 2009. The compilation was almost ready and something happened that hindered me from releasing it. Perhaps it had to do with the main label, Mikroton Recordings. No, I don’t remember why I didn’t do it.

Now almost 10 years later I decided to release the second part. The first part had to do, more or less, with its subtitle, with sound art and minimal music. Nowadays it’s impossible to name exactly what musicians are doing. I cannot definitely name what I do as a musician. It looks like a postmodern mix of everything what has been done before, not specially long before, it could be done 5 years ago or even a year ago. OK, I’ll stick to the term which I dislike a lot because it denotes whatever comes to mind, it depends mostly on personal listening habits and experience. Experimental music. I decided to make a compilation which could reflect my own personal view on what is going on interesting (of course, for me) in this field of music. I found where to start and quickly I saw who I could invite. These are the artists who are strongly opinionated about their own music and with definitely strong individual styles of music making. Here it is, Sound Canvas 2 with 27 tracks by 35 musicians.

— Kurt Liedwart

 

Auf der Compilation ist mein Track “Electric Canopy” enthalten, ein Stück aus Original Field Recordings eines australischen Superb Lyrebirds und modularem Synthesizer, der Buchla 200e Electric Music Box.

Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Beiträge!

Erhältlich über die Webseite des Mutter-Labels mikroton.net und bei iTunes.